Die Troerinnen – ein Antikenprojekt nach Euripides und Tom Lanoye
Tu du für mich, was ich nicht kann: Fang noch mal an. Die Welt ist riesengroß.
Premiere: 17. Mai 2012 / 19.00 Uhr / großes haus
Studentenspecial: Karten bei Vorlage eines gültigen Studentenausweises 8.-€ / bzw. 6.-€
Wir FÖNen mit!
Unser Hörkunstlabor hat das kurze Hörspiel “Weichenstellung” zum Thema Entscheidungen beim FÖN Kunstpreis eingereicht. Zu hören ist es bei der Vernisage am 4. Mai ab 19 Uhr und sonst in der Ausstellung vom 5. bis zum 11. Mai täglich von 17 bis 20 Uhr im Klubhaus der Energiearbeiter in Erfurt. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei!
“so geil trashig!”
Ein “gefährliches Spiel” eröffnete den zweiten Tag der 18. Weimarer Schultheatertage im e-werk: die 10. Klasse der Regelschule Blankenhain präsentierte ein dramatisches Stück über Mobbing. Im Reithaus ging es mit “jeder hat einen Schatten” der Wartenbergschule Niederzimmern los: das Schattentheater erzählte sehr kurzweilig und einfallsreich einen mehr oder minder gewöhnlichen Tagesverlauf – Kommnetar aus dem Publikum: “so geil trashig!”
Klassisches neu interpretiert: im e-werk gab es “Romeo und Julia – kurz gefasst” zu sehen. Die Schüler des Darstellen und Gestalten Kurses Klasse 9 der Parkschule Weimar gaben ihre Interpretation des Shakespeardramas zum besten – Kommentar aus dem Publikum: “Sehr professionell!!!”
Im Reithaus ging das Programm weiter mit “Lara Kraft” einer modernen Schneewitcheninterpretation und last but not least “Ralf ist weg”, dem Theaterstück der deutschsprachigen Theatergruppe aus Serbien. Dabei ging es um den von seinen Mitschülern wenig bis gar nicht anerkannten Ralf, der nach der heldenhaften Rettung eines kleinen Mädchens ganz anders angesehen wird – oder doch nicht? Zwei mögliche Ausgänge der Geschichte wurden vorgestellt.
Der Donnerstag begann im Reithaus mit der Langeweilevertreibungsmaschine, präsentiert von der Darstellen und Gestalten Gruppe der Klasse 9 des Goethegymnasiums Weimar. Im e-werk gab es wenig später “sie wartet”, eine Bearbeitung von Dürrenmatts “Besch der alten Dame”, vorgestellt vom DG Kurs der Klasse 12 vom Marie-Curie-Gymnasium Bad Berka. Kommentar aus dem Publikum: “Dürrenmatt ist einfach immer wieder ein Genuss!”
Letztes Stück des heutigen Tages war “Eine Hochzeit und drei Todesfälle”, eine aufwühlende und ereignisreiche Hochzeitsfeier, gefeiert von der 10. Klasse des Marie-Curie-Gymnasiums Bad Berka.
AUSBLICK:
Der letzte Festivaltag beginnt morgen mit der “verrücktesten Talentshow der Welt” im e-werk (die Vorstellung ist bereits ausverkauft). Darauf folgt 10 Uhr im Reithaus die antike Kriminalgeschichte “Drei Togen für die Wäscherei”.
11:30 Uhr gibt es im e-werk dann die Theaterkinder an der Hart mit “Sophiechen und der Riese” zu sehen und 12 Uhr wird die letzte Vorstellung der diesjährigen Schultheatertage, “ausgegrenzt” von der freien Ganztagsschule Milda, im Reithaus präsentiert.
Die feierliche Abschlussveranstaltung der 18. Weimarer Schultheatertage mit der Verleihung der “Spottis” in zahlreichen Kategorien findet 16 Uhr im e-werk statt!
“gemüse, formiert euch!”
Der erste Tag der diesjährigen Weimarer Schultheatertage ist nach 5 Vorstellungen zu Ende gegangen. Nach der offiziellen Eröffnung heute morgen 9 Uhr im Reithaus machte die 3. und 4. Klasse der Lyonel-Feininger-Grundschule aus Mellingen mit “Der Gedankensammler” einen geradezu philosophischen Anfang.
Darauf folgte die Märcheninszenierung “Nur Schneewittchen fehlt noch” vom Förderzentrum “Hans Bürger” in Blankenhain mit einer gelungenen Kombination von Schattenspiel und bunten Kostümen vor der Leinwand. 14 Uhr bot dann die Herderschule Weimar “Die wundersame Suche nach den Märchen” mit tollen Breakdanceeinlagen dar.
Am Nachmittag kamen dann im e-werk auch ältere Jahrgänge auf die Bühne. Zunächst erlebten die Zuschauer mit “Mitternachtsgericht”, die Theater AG des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Weimar im ersten Teil einer spannenden Agatha Christie Bearbeitung, deren Fortsetzung im Herbst zu sehen sein wird.
Zum Abschluss des ersten Festivaltages gab es im e-werk dann die Eigenproduktion des Darstellen und Gesatlten Kurses der Klasse 12 des Goethegymnasiums Weimar. “Fishermen’s friends” begeisterte das Publikum mit seinen witzigen aber auch tiefen Texten und den gelungenen Experimenten mit dem Medium Theater.
AUSBLICK:
Der Mittwoch beginnt 09:30 Uhr mit “Gefährliches Spiel” im e-werk, worin sich die 10. Klasse der Regelschule Blankenhain mit dem Thema Mobbing auseinandersetzt.
Achtung: Die Vorstellung “Jeder hat einen Schatten” um 10:15 Uhr im Reithaus ist bereits ausverkauft!
Um 12:30 Uhr stellt dann die Regelschule Magdala “Lara Kraft” vor und um 14:30 Uhr präsentiert die deutschsprachige Theatergruppe des Jovan Jovanovic Zmaj Gymnasiums aus Novi Sad in Serbien ihre Produktion “Ralf ist weg”. Darauf freuen wir uns ganz besonders!
die weimarer schultheatertage werden volljährig!
Zum 18. mal starten morgen die Weimarer Schultheatertage, das größte Festival der Schultheaterszene in der Region. Bis Freitag werden 17 Vorstellungen von Theatergruppen aus Regelschulen, Gymnasien, Förderzentren und Grundschulen aus Weimar und dem Weimarer Land und einer deutschsprachigen Theatergruppe aus Novi Sad / Serbien im Reithaus und im e-werk zu erleben sein.
Das Festivalprogramm kann man hier durchstöbern;
Kartenreservierungen bitte an: benjamin.junghans@nationaltheater-weimar.de
(Bitte beachten Sie, dass alle Vorstellungen der 18. Weimarer Schultheatertage öffentlich und kostenfrei sind!)
“Denn das alles ist anstrengender, als einige vielleicht denken.”
Brundibár
eine Kinderoper in zwei Akten von Hans Krása
Mittwoch, 25. April 2012, 9.00 Uhr
(für Schüler ab Klasse 5)
Sonntag, 29. April 2012, 11.00 Uhr
(Familienaufführung, empfohlen ab 10 Jahren)
Außergewöhnlich ist das Stück nicht zuletzt weil es in den Jahren 1943/44 rund 55 Aufführungen im Ghetto Theresienstadt erlebte – einstudiert, gespielt, gesungen und gelebt von Kindern und einigen Erwachsenen, die im Ghetto gefangen waren. Sie entdeckten die Musik und das Theater als eine von wenigen Möglichkeiten für sich, Hoffnung und Energie zu tanken und trotz der Enge, Not, Gewalt und Intoleranz ihrer Lebenssituation als individuelle Menschen wahrgenommen zu werden.
Am Deutschen Nationaltheater Weimar wird genau diese ungewöhnliche Geschichte der Oper „Brundibár“, gemeinsam mit dem Stück selbst natürlich, auf die Bühne gebracht – in einer Inszenierung des „Theater Kontra-Punkt“ und gespielt von Schülern der KISUM Musikschule Weimar und dem Kinderchor des Fränkischen Sängerbunds, unterstützt von Musikern der Staatskapelle Weimar.
In der zweiten Osterferienwoche, vom 10. bis 14. April, verwandelten rund 80 junge MusikerInnen, SängerInnen und Betreuer aus Franken und Weimar gemeinsam mit dem Regieteam „Theater Kontra-Punkt“ (Annette Bieker und Frank Schulz) die Redoute im Norden Weimars in einen wuselnden Theaterort. Von den vielstündigen Proben und dem ereignisreichen (und schlafarmen) „Drumrum“ berichten die Beteiligten:
Das e-werk ist aus seinem Winterschlaf erwacht!!

Unser e-werk ist am Samstag mit der Krönung der Poppea aus seinem kurzen Winterschlaf geweckt worden und schon kann man dort am Donnerstag 20 Uhr die schönste Aussicht weit und breit genießen sowie am Sonntag ab 20 Uhr ein Messe der Meister von Morgen Spezial erleben: die DNT-WG ist wieder da! Und um den letzten Frost aus den Hallen des e-werks zu tanzen gibt es anschließend eine housewarming-party – open end garantiert…
100 wörter zu…
Der Sturm von William Shakespeare
(Auszug)
Das grausige Schauspiel des Schiffbruchs,
das tief in dir die Tugend des Mitleids berührte,
habe ich inszeniert. Mit meiner Kunst
so sorgsam und gefahrlos,
dass keiner Seele,
keiner einzigen der Kreaturen an Bord,
die du schreiend sinken sahst,
auch nur ein Haar gekrümmt wurde.
Setz dich! Denn jetzt musst du mehr wissen…
Wisse nur noch dies:
Durch einen äußerst merkwürdigen Zufall hat die großzügige Göttin des Glücks,
sie ist jetzt meine treue Herrin,
meine Feinde an diese Küste getrieben.
So, schlaf jetzt. Lass los. Miranda, Du schläfst jetzt, schlaf schön. Ariel hilf!
Der niederländische Schriftsteller Guus Kuijer und Autor des Stückes “wir alle für immer zusammen” wurde mit dem weltweit höchstdotierten Preis für Kinder- und Jugendliteratur, dem Astrid-Lindgren-Preis ausgezeichnet!
Herzlichen Glückwunsch!
Was macht eigentlich ein…?
Heute: Dramaturg
7 Fragen an Jürgen Otten, Dramaturg am DNT
1. Was ist der Rohstoff, mit dem Sie am häufigsten zu tun haben?
Der Rohstoff, mit dem ich am meisten zu tun habe, sind die Texte, die das Theater bereithält (seien es Dramen, Komödien, Textflächen oder anderes), beziehungsweise deren Handhabung (sprich: Ausdeutung und Umsetzung) durch Regisseure und Regisseurinnen. Denn erst in der Produktion für die Bühne, also in der konkreten Arbeit mit den Schauspielern, werden diese Texte lebendig und finden sie den Zugang zum Publikum, für welches sie schließlich geschrieben wurden.
2. Woher kommt die Bezeichnung Ihres Berufes?
Der Begriff „Dramaturg“ kommt, wie nicht anders zu erwarten, aus dem Griechischen. „Dramaturgein“ bedeutet übersetzt so viel wie „ein Drama verfassen“. Im Verlauf der Zeit hat sich natürlich diese Tätigkeit grundlegend verändert. Ein Dramaturg verfasst kein Drama, er be-fasst sich damit, er fasst es an, er sucht es zu fassen.
3. Entspricht die Bezeichnung dem, was Sie tagtäglich tun?








